Gesangsbausteine

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Beginnend mit einer entspannten, breiten Bauchatmung lassen wir Luft durch den Mund einfließen. Ist „der Bauch“ mit Luft gefüllt, fließt diese weiter in den Brustraum bis ungefähr zum Schlüsselbein, sodass ich gern von einer kombinierten Atmung spreche. Anschließend lassen wir die Luft wieder durch den Mund ausströmen. Zusätzlich kann man Atemübungen mit Energieübungen und Visualisierungen kombinieren, womit zusätzlich Entspannung, Aktivierung, Zentrierung usw. erreichen kann. Bild Maria

STÜTZEkiki-1

Ein Begriff, der den muskulär gesteuerten Ausatemvorgang  der Rumpfmuskulatur während des Singens beschreibt.

TONGEBUNG

Die im Kehlkopf durch das Zusammenschwingen der Stimmlippen entstehende Schwingung wird in den körpereigenen Resonanzräumen vertärkt. Stimmsitz und Obertöne beeinflussen zusätzlich den entstehenden Klang. Jeder Menschkiki-31-150x150hat sein ganz eigenes, unverkennbares Klangmuster. Das unglaublich Faszinierende am Gesang ist, dass man die eigene Klangfarbe bewusst verändern und variieren und damit viele verschiedene Nuancen produzieren kann. Mittels Training kann selbstverständlich auch der Tonumfang vergrößert und die Lautstärke und Ausdruckskraft erhöht werden, denn Stimmbänder sind Muskeln, die trainiert werden können und wollen!

AUSDAUER

Durch regelmäßiges Singen werden die Stimmbänder, die ja Muskeln sind gestärkt, was sich sehr bald als lautere, ausdauernde und klangreichere Stimme äußert, deshalb ist das tägliche Mitsingen von Lieblingsliedern auch für SprecherInnen ein guter Weg die Stimme belastbarer zu machen; richtiges Einsingen davor vorausgesetzt!

GEHÖRTRAINING

z`sammhörn

z`sammhörn

Obwohl das Gehör nicht direkt mit den Stimmbändern zusammenhängt, ist es einunglaublich wichtiges Bestandteil des Gesanges, denn wenn ich nicht höre ob ich richtig singe getraue ich mich auch nicht zu singen, bzw. werde zur Lachnummer beim Karaokefestival. Die gute Nachricht: Auch das kann man trainieren!

 

EINSINGEN

Wie Muskeln vor jeder sportlichen Betätigung aufgewärmt werden sollten, so sollte man auch die Stimmbänder vor dem Vollgebrauch aufwärmen. Und nicht nur die Stimmbänder, sondern am Besten gleich der ganze Körper, da singen eine Ganzkörpererfahrung ist/sein sollte.

Julia und Lena
„Best friends in action“